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Jürgen holt ersten Big Point PDF Drucken
News - Turniere
Geschrieben von: Christian Viganske   
Freitag, den 27. Januar 2012 um 12:06 Uhr

In der A-Gruppe der Vereinsmeisterschaft entschied Jürgen Neubauer das absolute Spitzenspiel gegen Nico Vandenbergen für sich. Was da auf dem Brett passierte hat der Webmaster nicht verstanden und versucht es gar nicht erst zu kommentieren. Die nächste schwere Prüfung folgt sogleich in der kommenden Woche, wenn er auf Christian Viganske trifft. Dem fiel gegen Detlef Kaiser nicht viel ein, er setzte auf billige Tricks, die er malerisch als "subtile Manöver" umschrieb- und hatte damit Erfolg als Detlef ein Grundreihenmatt übersah. Der dritte im Bunde, der mit 2/2 gestartet ist, heißt Horst Heidgen. Er feierte gegen Thomas Bernhardt frühzeitigen Materialgewinn und konnte sich rasch dem Blitzen zuwenden. An den übrigen zwei Brettern wurde lange zäh gerungen. Hacki konnte auch Willis Gegenwehr nicht knacken und gab bereits sein zweites Remis ab. Mit dem gleichen Ergebnis endete das Endspiel-Intermezzo von Ralf und Patrick.

Henrik Meyer feierte in Gruppe B einen gelungenen Einstand mit einem Sieg in einer messerscharfen Partie, in der vermutlich beide Seiten mal auf Gewinn, mal auf Verlust standen. Ansonsten ging's bei zwei Remisen eher friedlich zu, während das Spitzenduell Hauernherm-Reckers vertagt wurde. Dasselbe Bild in Gruppe C: Hans-Martin und Gerd verbrachten den Abend lieber am Skattisch und holen nach. Richard Pfening und Herbert Schmitz-Gräfen nutzen die Gunst der Stunde und teilen erstmal mit 2/2 die Tabellenspitze. Regina erzielte gegen Rolf diesmal ein Remis, was auch zählt!

Gruppe A / Gruppe B / Gruppe C

 
Vierte gegen Longerich ohne Chance PDF Drucken
News - Mannschaften
Geschrieben von: Jürgen Reckers   
Sonntag, den 22. Januar 2012 um 16:39 Uhr

Unsere vierte Mannschaft trat heute auswärts in Longerich an. Unser Gegner führte mit 3 Siegen die Tabelle an. Gleichwohl waren wir optimistisch, auch deshalb, weil wir alle Bretter besetzen konnten. Die Gegner waren natürlich nominell stärker und nach zweimaligem Abstieg in den letzten beiden Jahren auch hoch motiviert und traten in Bestbesetzung an. Nach rund 2,5 Stunden häuften sich die Entscheidungen und das Match sah nach Niederlagen von Heribert an Brett 1, Rolf an Brett 6 sowie Jürgen an Brett 4 schon ungünstig aus. Herbert Schmitz-Gräfen zumindest stand ausgeglichen, übersah dann aber eine Springergabel seines Gegners. Hans-Martin dagegen schaffte das erste Remis. Regina schloss sich mit einer Niederlage an. Lediglich Karl und Roman hielten lange durch. Karl kämpfte, konnte aber keinen Angriff durchbringen und kein Remis erzwingen. Roman nervte seinen Gegner so lange, bis der in eigentlich gewonnener Stellung das Remisangebot annahm. Es mag auch der schon für Longerich lange gewonnenen Mannschaftskampf eine Rolle gespielt haben. Herzlichen Glückwunsch an unsere Gegner!

Wir sind dennoch weiterhin darauf aus, die Klasse zu erhalten. Da noch fünf Spiele ausstehen und wir die eher stärkeren Konkurrenten schon hinter uns haben, ist dies kein reiner Zweckoptimismus.

Ergebnisse vom 4. Spieltag der 1. Kreisklasse West

 
Tant-Seef-Hitmix sorgt für Spannung PDF Drucken
News - Turniere
Geschrieben von: Christian Viganske   
Freitag, den 20. Januar 2012 um 10:59 Uhr

Der Pokal hat seine eigenen Gesetze- diese oft breitgetretene Weisheit gilt natürlich umso mehr, wenn während des Spiels Zlatko's "großer Bruder" und ähnliche Granaten aus den Boxen schallen. Lieder die man eigentlich schon vergessen, bzw. verdrängt hatte und die einem nun wieder eine Woche lang nicht aus dem Kopf wollen. Jedesmal wenn man denkt, man wäre gegen solche äußeren Einflüsse hinreichend abgehärtet, wird man eines besseren belehrt. Jedenfalls taten sich einige Favoriten gestern bemerkenswert schwer, wobei es zugegebenermaßen nicht ganz fair ist, die Beschallung als Ausrede heranzuziehen, schließlich muss auch der Außenseiter erstmal damit klar kommen.

30 Schachfreunde haben sich dieses Jahr zum Vereinspokal angemeldet, weshalb glücklicherweise nur zwei Freilose in der ersten Runde verteilt werden mussten. Menne Hauernherm und Michael Wassem waren die Glücklichen. Ansonsten warteten natürlich viele begierig darauf, dass DWZ-starke Spieler gegeneinander gelost würden, doch da wurden sie enttäuscht. Mit Ausnahme vielleicht der Paarung Hack - Blumenthal, was am ehesten noch als "Favoritenkiller" durchging. Hacki bestand diese Prüfung äußerst souverän, soweit man das als Gelegenheitskiebitz beurteilen konnte. Auf dem Papier sehr spannend waren die beiden Duelle "Alt gegen Jung" (Meyer vs. Pogo) bzw. "nicht ganz so jung gegen nicht wirklich alt" (Reckers vs. Stuiber). Jedoch lösten beide Jungspunde überzeugend das Ticket für die nächste Runde.

Dramatisch wurde es letztlich da, wo man es nicht erwartet hatte. Für die mit Abstand größte Sensation sorgte Regina Cammerer, die Nico Vandenbergen allen Ernstes ein Remis abnahm. Bei allem Respekt vor Regina: damit hatte wohl nicht mal sie selbst gerechnet. Normalerweise wäre das ein Riesenerfolg gewesen, doch leider ist der Pokal das einzige Turnier, in dem es keinen halben Punkt für ein Unentschieden gibt! Nico ließ in der Schnellschach-Verlängerung nichts anbrennen und musste nicht ins Elfmeterschießen. Bemerkenswert war es trotzdem...

In die Verlängerung musste auch Horst Heidgen gegen Detlef Kaiser. Dessen Chancen werden natürlich deutlich schlechter, je kürzer die Bedenkzeit ist und so kam es letztlich zum erwarteten Ausgang.

Am dichtesten wandelte indes Christian Viganske am Abgrund! Patrick Falcon hatte zuletzt problemlos gegen +1900er Gegner standgehalten und galt somit als eines der unangenehmsten Lose. Zu Recht. Das Theorieduell endete in einer unklaren Stellung, in der Chrivi zwar eine Qualität abknabbern konnte, aber andererseits mit einem giftigen Läuferpaar konfrontiert wurde, das von allen Seiten in den Schweizer Käse, der sich Stellung nannte, hereinleuchtete. Letztlich endete Patrick mit zwei schier unaufhaltbaren Freibauern, Chrivi verteidigte den Schrott mit gerade mal drei Minuten Restbedenkzeit! Weiß fand indes den forcierten Gewinn nicht und wie durch ein Wunder hieß es am Ende Remis. Von diesem Schock erholte sich Patrick nicht mehr und geriet in der Schnellschachpartie schnell unter Druck und letztlich nach einer kleinen Königsjagd ins Mattnetz.

Somit kamen letztlich alle Favoriten mit dem Schrecken davon. Und dieses verdammte Lied geht uns nicht mehr aus dem Kopf...

Ergebnisse der 1. Runde

 
Erste erobert die Tabellenführung PDF Drucken
News - Mannschaften
Geschrieben von: Nicolas Vandenbergen   
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 21:41 Uhr

Die 1. Mannschaft hat am Sonntag in Lohmar einen verhältnismäßig ungefährdeten, wenn auch in der Höhe glücklichen 5,5:2,5-Sieg einfahren können. Nach Siegburg wurde damit der zweite direkte Konkurrent in Folge deutlich geschlagen, wodurch wir (dank des Pechs der Konkurrenz aus Godesberg, die einer gegenüber unserem Kampf durch zwei Titelträger verstärkten Siegburger Mannschaft gegenüberstand und verlor) nun alleiniger Spitzenreiter in der SVM-Liga Ost sind.

Wie schon die Siegburger im Dezember, ging auch Lohmar deutlich ersatzgeschwächt in den Kampf. Zu allem Übel fiel das Spitzenbrett kurzfristig krankheitsbedingt aus, wodurch euer Berichterstatter das Geschehen von der Tribüne aus verfolgen durfte (allerdings ohne die Möglichkeit, zur Entspannung den Schiedsrichter zu beschimpfen). Da die stärksten Lohmarer Ersatzleute gleichzeitig in der Bezirksklasse Rhein-Sieg beschäftigt waren, gingen wir zu unserer Überraschung als klare Favoriten in den Kampf und konnten nach dem Prinzip "vorne remisieren, hinten machen Gunnar und Ralf das schon" spielen.

Ein schönes Beispiel für diese Strategie lieferte Wolles Partie an Brett 3. Unser Mann spielte im Königsinder schön stumpf die dxe5-Variante, tauschte die Damen hinterher und schon nach etwa 40 Minuten wurden die Hände zum Großmeisterremis gereicht. Keine hohe Schachkunst, aber zweifellos im Mannschaftsinteresse.

Etwas schwerer hatte es Jürgen, an dessen Brett die bloße Tatsache, dass er Schwarz hatte und gegen 1.e4 spielen musste, schon wieder Schlimmes ahnen ließ. Der Entwicklungsrückstand und die sich abzeichnende Öffnung der e-Linie bei unrochiertem schwarzem König machten es auch nicht besser. Aber ein Jürgen lässt sich doch von so was nicht ins Bockshorn jagen, Schwarz beendete einfach die Entwicklung und tauschte ein paar Leichtfiguren, während Weiß keinen Plan fand. Nach etwa zwei Stunden war auch diese Partie remis, bei vielleicht schon etwas besserer Stellung für Schwarz. Die e-Linie blieb übrigens bis zum Remisschluss zu.

Nach etwa dreieinhalb Stunden schaffte Lohmar doch noch den Ausgleich. Bert an 4 hatte aus der Eröffnung eine Stellung erreicht, die eher an einen Sf6- als an seinen standardmäßigen Lb4-Franzosen erinerte, die aber an sich ganz gut für Schwarz sein sollte. Nur überschätzte er seine Stellung und versuchte einen optisch schönen, aber nicht zielführenden Königsangriff am Damenflügel, anstatt normal auf die f-Linie und das Zentrum zu spielen. Das Resultat war ein sehr wohl zielführender weißer Gegenangriff am Königsflügel, der - auch durch den Umstand bedingt, dass Bert in letzter Zeit schlimmere Zeitnotprobleme hat als Hacki, so unglaublich das scheinen mag - zu einem für Weiß leicht gewonnenen Endspiel führte.

Die Lohmarer Freude währte jedoch nur kurz. Etwa zehn Sekunden, um genau zu sein. Vielleicht auch eine Minute, oder minus 42 Sekunden. Was weiß ich, ich war gerade draußen zum Rauchen. Jedenfalls hatte Gunnar an 7 unseren Masterplan (in der Mitte halten, hinten gewinnen) recht gemütlich angegangen und einen Abtauschslawen mit Damentausch aufs Brett gebracht. Man sollte meinen, dass es nicht mehr langweiliger werden könnte. Wurde es auch nicht, erst fiel die Uhr aus, und dann nahm Schwarz auf der Suche nach Gegenspiel einige Risiken in Kauf. Worauf Gunnar mitten im Endspiel eine glatte Qualität opferte, um den schwarzen Turm in seinem Gefängnis (oder besser Todestrakt) auf b5 zu halten. Besagter Turm fiel ohne große Umstände, wonach gegen die Mehrfigur nicht mehr viel zu machen war.

Das nächste mannschaftsdienliche Remis lieferte dann - immer noch in meiner Kippenpause - Chrivi ab, an dessen Brett eine holländische Theorievariante aufs Tapet kam. Im besten Großmeisterstil vergaßen beide Spieler so um den 13. Zug ihre Analysen, worauf eine wilde Abtausch- und Zwischenzugorgie begann, die etwa zwei Stunden in Anspruch nahm und die niemand außer den beiden Spielern auch nur ansatzweise verstand. Nachdem sich der Pulverdampf gelegt hatte, hatte Schwarz einen Mehrbauern und Läufer gegen einen relativ starken Springer. Chrivi setzte natürlich noch einen drauf und opferte eine Qualität, um diesen lästigen Springer und zwei weitere Bauern loszuwerden. Eigentlich dachten alle, dass jetzt die Bauern-"Lawiiiiiiiine" gewinnen würde, nur Chrivi schien sich da nicht so sicher zu sein und bot mal lieber Remis an.

Zu dieser Entscheidung hat sicherlich auch beigetragen, dass das Duell der Ersatzleute am Schlußbrett da schon sichtlich für Ralf das bessere Ende zu nehmen schien. Sein Grünfeldinder lieferte ihm einen bequemen Ausgleich, dann einen leichten Vorteil, und nach einigen weißen Verflachungsversuchen einen Mehrbauern. Verwirrenderweise wurde dieser Mehrbauer noch ein paar Mal gegen eine bessere Stellung und zurück getauscht. Schließlich wurde es dem Weißen zu bunt, und er opferte eine Figur für Dauerschachpfuschchancen. Ralf hatte allerdings keine wirklichen Schwierigkeiten, die Dauerschachdrohungen abzuwehren, und erzwang schließlich auf dem Opferweg den Übergang in ein leicht gewonnenes Bauernendspiel.

Damit hatten wir 4,5 Punkte, konnten unsere Nerven wieder runterfahren und Thomas am Spitzenbrett - eigentlich Brett 5, aber die Spieler hatten ihren quietschenden Tisch für die selige Ruhe meines freigebliebenen Brettes verlassen - einfach mal machen lassen. Seine Partie war zwar nicht die wildeste, aber sicherlich die spannendste. Das frühe Mittelspiel war unserem Mann, dem Damenbauernspiel sei es gedankt, gründlich in die Hose gegangen und angesichts des Raumnachteils am Damenflügel und der Mitte schien der Zusammenbruch nur eine Frage der Zeit. Na ja, abgesehen davon, dass Schwarz auch keinen Plan hatte. Schließlich fand Hacki irgendeinen Gang, an dem zumindest eine Zahl stand und kein "R", und schaffte es, seine Dame in den Rücken der vorgerückten gegnerischen Damenflügels zu bringen. In der Zeitnot unterliefen Schwarz noch einige Fehler nebst Bauernverlust, und nach der Lohmarer auf der Suche nach Gegenchancen sein Zentrum fallen ließ, stand bald das 5,5:2,5 für Euskirchen fest. Glückwunsch an Hacki, der damit seine Mannschaftsbilanz auf 4 Siege aus 4 Partien ausbaut und übrigens an diesem Tag der einzige nominell schwächere Euskirchner war.

Durch die Niederlage fällt Lohmar ins Mittelfeld zurück, während wir nach zwei Big Points in Folge alleine an der Tabellenspitze stehen und ein Tipp für uns an den Wettbüros nicht mehr viel einbringen wird. Aber das hängt auch damit zusammen, dass die Buchmacher Gewinn machen wollen. Mit Godesberg und Porz haben haben noch zwei direkte Konkurrenten die Chance, uns zu stoppen, und die Siegburger sind mit einem Mannschaftspunkt Rückstand noch lange nicht aus dem Rennen. Zumal wir vermutlich eh in bester Euskirchner Tradition alle direkten Konkurrenten deutlich schlagen werden, aber so viele Punkte gegen Mittelfeldmannschaften liegenlassen werden, dass es am Ende doch noch spannend wird. Wink

Ergebnisse vom 5. Spieltag der SVM-Liga Ost

 
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29.01.2012 11:00
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02.02.2012 19:30
Vereinsmeisterschaft
Runde 3
Gaststätte "Zur Tant Seef"
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05.02.2012 11:00
SVM-Liga Runde 6
Euskirchen 1 - Brühl 3
Hermann-Josef-Schule
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03 / 2012

Weiß am Zug gewinnt.

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